Schwarzes Loch torpediert Theorie


Schwerer als die Theorie erlaubt: Astronomen habe ein stellares Schwarzes Loch entdeckt, das es eigentlich nicht geben dürfte. Denn mit rund 70 Sonnenmassen ist es gängiger Theorie nach viel zu schwer, um aus einem normalen massereichen Stern entstanden zu sein, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten. Ob das Schwarze Loch möglicherweise aus einer Verschmelzung hervorgegangen ist oder ob die Theorie nachgebessert werden muss, bleibt vorerst offen.

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Astronomen haben ein stellares Schwarzes Loch mit Begleitstern entdeckt, das rund 70 Sonnenmassen schwer ist – doppelt so viel wie die Theorie erlaubt. © Jingchuan Yu/ Beijing Planetarium

Wenn ein massereicher Stern am Ende seines Lebenszyklus angelangt ist, schleudert er seine äußeren Hüllen ab und explodiert in einer Supernova. Dabei implodiert der Sternenkern und es entsteht ein Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch. Aufspüren ließen sich solche stellaren Schwarzen Löcher bisher nur dann, wenn sie Material von einem Begleitstern absaugen – dann verrät sie die dabei entstehende Röntgenstrahlung.

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