Bremer Clan-Chef: Abgeschobener Miri will wieder nach Deutschland reisen


Ibrahim Miri will erneut nach Deutschland einreisen, sobald er das Geld dafür hat. Der abgeschobene Clan-Chef erhebt in einem Interview Vorwürfe gegen die deutschen Behörden. Er habe keine Chance bekommen.

WELT

Nach seiner zweiten Abschiebung kritisiert der Bremer Clan-Chef Ibrahim Miri die deutschen Behörden. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ und dem NDR äußerte Miri Zweifel daran, ob die Dokumente, die seine Rückführung in den Libanon in der vergangenen Woche ermöglicht hatten, echt seien.

Miri kritisierte: „Ich glaube, diese Papiere wurden gefälscht. Und es ist viel Geld geflossen an die libanesischen Behörden, die mich hier aufgenommen haben.“ Das Bundesinnenministerium dementierte gegenüber dem NDR eine Fälschung. Die libanesischen Behörden hätten die Dokumente ausgestellt. Darüber hinaus lägen keine Erkenntnisse vor.

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