AfD-Politiker verbreitete Video über „Konzentrationslager“ für Deutsche


Der AfD-Politiker Stephan Protschka überlegt als Parteivize zu kandidieren. Ein gelöschtes Video und rechtsextreme Kontakte belasten ihn jedoch.

Jan Petter | DER TAGESSPIEGEL

Stephan Protschka, bislang Beisitzer im Bundesvorstand der AfD.Foto: imago/Jens Schicke

Dem bayerischen AfD-Politiker Stephan Protschka kann man manches vorwerfen, untätig ist er aber nicht. In den vergangenen Tagen redete er mit Bauern, besuchte die ungarische Botschaft in Berlin und finanzierte ein Denkmal in Polen. Seine Aktionen dokumentierte er gut, fast immer gab es hinterher Videos oder ein Bild.

Dieser Fleiß könnte sich lohnen: Protschka überlegt auf dem AfD-Parteitag in Braunschweig für ein Spitzenamt zu kandidieren. Bislang ist er Beisitzer im Bundesvorstand. Wenn die „Stimmung im Saal“ passe, könne er sich aber auch vorstellen, für den stellvertretenden Bundesvorsitz zu kandidieren, sagte Protschka im „Münchner Merkur“. 

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