Klimawandel bringt Nahrungs-Einbußen weltweit


Viel zu verlieren: Geht der Klimawandel ungebremst weiter, könnte dies die Nahrungsversorgung von 90 Prozent der Weltbevölkerung beeinträchtigen. Denn sowohl Landwirtschaft als auch Fischerei müssten bis 2100 mit erheblichen Einbußen rechnen, wie Forscher im Fachmagazin „Science Advances“ berichten. Würde man dagegen die Pariser Klimaschutzziele einhalten, könnten viele Länder sogar profitieren – darunter auch die großen CO2-Emittenten.

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Die Getreideernten, aber auch andere Bereiche der Landwirtschaft werden durch die Erwärmung erheblich beeinträchtigt. © Birn/ iStock

Der Klimawandel und die mit ihm verbundenen Wetterextreme führen schon jetzt immer wieder zu Ernteeinbußen in der Landwirtschaft. Denn viele Nutzpflanzen kommen schlecht mit der zunehmenden Hitze und Dürre zurecht. In Zukunft könnte dies zu noch drastischeren Engpässen und Ernteausfällen führen – dies gilt für Weizen, Reis und andere Getreide, aber auch für Kaffee, Bananen und andere Früchte. Ähnlich schlechte Prognosen gibt es für viele Fischbestände.

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