Beauftragter Grübel: Kinder haben auch Recht auf Religionsfreiheit


Der Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit, Markus Grübel (CDU), hat das Recht auf freie Religionsausübung auch für Kinder betont. „Religionsfreiheit ist kein Menschenrecht zweiter Klasse“, sagte Grübel dem Evangelischen Pressedienst (epd).

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Sie dürfe auch in der notwendigen Abwägung gegenüber dem Recht auf körperliche Unversehrtheit nicht aufgegeben werden, sagte er im Hinblick etwa auf die rituelle Beschneidung von Jungen als Teil der muslimischen und jüdischen Religion. Sie gehöre zur religiösen Identität.

Grübel wandte sich gegen die Auffassung, Kinderrechte zielten darauf, Kinder und Jugendliche aus der Obhut von Eltern und sorgeberechtigten Erwachsenen herauszulösen. Das gelte für alle von der Religionsfreiheit geschützten Traditionen, „auch wenn sie uns fremd erscheinen“, sagte er.

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