50 Tote bei Masernausbruch in Samoa – schleppte ein Tourist den Virus ein?


Im pazifischen Inselstaat Samoa sind die Masern ausgebrochen. Bereits 53 Menschen sind seit Ende Oktober an der hoch ansteckenden Infektionskrankheit gestorben. Unter den Opfern sind 23 Babys, die noch kein Jahr alt waren, sowie 25 Kinder im Alter zwischen einem und vier Jahren.

watson.ch

Wie die Nachrichtenagentur AP schreibt, hat die samoanische Regierung letzten Monat den Notstand ausgerufen. Alle Schulen wurden geschlossen und den Kindern ist es verboten, sich an öffentlichen Plätzen zu treffen. Ausserdem hat die Regierung angeordnet, dass sich alle 200’000 Einwohner des Inselstaates impfen lassen müssen.

Seit dem Ausbruch der Epidemie wurden bereits 3728 Masern-Fälle gemeldet. Laut der samoanischen Regierung waren es allein in den letzten 24 Stunden 198 Fälle. 180 Patienten befinden sich zurzeit in Behandlung, darunter sind 19 Kinder im kritischen Zustand.

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