Bei Gewalt und Mord endet die Toleranz für religiöse Werturteile

Bild von corteville123 auf Pixabay

Aus Angst, von Fundamentalisten als „islamophob“ gescholten zu
werden, schweigen wir zu struktureller Gewalt im konservativen Islam.

Gundula Walterskirchen | Die Presse

Es passiert Tag für Tag, überall in Europa und auf der Welt. Die Zahl der Frauenmorde nimmt in erschreckender Weise zu. Der „Femizid“ ist mittlerweile ein gängiger Begriff geworden. Auch in Österreich erleben wir eine dramatische Serie an Frauenmorden. Die Femizide haben ein derartiges Ausmaß erreicht, dass Frauen aus Empörung über das Versagen der Behörden und aus Solidarität für die Opfer auf die Straße gehen. In Frankreich gibt es seit Wochen Protestkundgebungen. In der islamischen Welt, in der Türkei und in Ägypten, wurden die Demonstrationen mit Tränengas gewaltsam aufgelöst.

In den europäischen Medien wird seit Wochen umfassend über das Thema und die Proteste berichtet. Ein Aspekt wurde jedoch bisher sorgfältig ausgeblendet: Nämlich die Gewalt im migrantischen und islamischen Milieu. Gewalt gegen Frauen kommt keineswegs nur dort vor und patriarchale Strukturen hat es immer schon gegeben, auch in Europa.

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