Darüber streitet die Türkei mit ihren Nato-Partnern


Zwischen Ankara und den Bündnispartnern knirscht es gewaltig. Grund dafür ist nicht nur der Kriegs in Syrien.

Thomas Seibert | DER TAGESSPIEGEL

Keine besten Freunde. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron platzte schon vor dem Nato-Treffen der Kragen.Foto: OZAN KOSE / AFP

Kurz vor Beginn des Nato-Gipfels in London an diesem Dienstag schickte die Türkei ein unmissverständliches Signal an ihre Partner. Die Militärs in Ankara probierten das russische Flugabwehrsystem S-400 aus, dessen Anschaffung von den westlichen Verbündeten scharf kritisiert worden war. Ausgerechnet ein Kampfflugzeug vom amerikanischen Typ F-16 ließen die Türken vom System erfassen.

„Das war sicher kein Zufall“, sagt Carlo Masala von der Bundeswehr-Universität München. „Das war eine politische Botschaft, und die lautete: ‚Wir haben Alternativen.’“

Vor dem zweitägigen Gipfel zur Feier des 70-jährigen Bestehens knirscht es gewaltig zwischen der Türkei und den anderen Nato-Staaten. Beim Thema S-400 lehnt Ankara alle Forderungen aus den USA und Europa ab, doch auf das russische System zu verzichten. „Man kauft nicht etwas, um es dann in der Packung zu lassen“, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu.

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