Organisationen: Gerettete widersetzen sich Rückkehr nach Libyen


Gerade erst waren sie scheinbar in Sicherheit, dann drohte die Rückführung nach Libyen: Zwei Personen sollen am Samstag auf einem Handelsschiff einer Hamburger Reederei im Mittelmeer von Bord gesprungen sein.

evangelisch.de

Auf dem Handelsschiff einer deutschen Reederei vor der Küste Libyens haben sich nach Angaben von Rettungsorganisationen aus Seenot gerettete Menschen dem Versuch widersetzt, nach Libyen zurückgebracht zu werden. Die „OOC Panther“ des Hamburger Unternehmens Opielok habe am Samstag rund 30 Menschen von zwei Booten aus Seenot gerettet, teilten die Organisationen SOS Méditerranée und „Ärzte ohne Grenzen“ am Sonntag dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Sie beriefen sich auf mitgehörte Funksprüche und Angaben des Kapitäns der „Panther“, auf der sie selbst kurzzeitig an Bord gingen.

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