Reich an Vitamin C – und Gift

Bild von LoggaWiggler auf Pixabay

  • Mehrere Studien zeigen, wie schädlich das Insektizid Chlorpyrifos sein kann. Bisher ist es in der EU aber nicht verboten. Es wird vor allem bei Zitrusfrüchten häufig eingesetzt.
  • Hierzulande ist es nicht zugelassen, Dänemark prüft inzwischen sogar ein totales Importverbot von mit Chlorpyrifos belasteten Produkten.
  • Deutschland will sich bei der EU-Kommission für ein Verbot des Insektizids einsetzen. Zitrusstaaten wie Spanien, Griechenland, Italien und Portugal könnten dagegen stimmen.

Katrin Langhans | Süddeutsche Zeitung

Das Mittel ist in Deutschland nicht zugelassen und hätte Experten zufolge niemals auf den Markt gelangen dürfen. Seine Rückstände befinden sich auf Orangen, Bananen, Paprika oder Reis. Der Stoff soll Insekten töten, eine gute Ernte garantieren, er ist beliebt bei Gemüsebauern und Zitrusfarmern. Chlorpyrifos zählt zu den am meisten genutzten Insektiziden der Welt. Allein im Jahr 2017 fanden Kontrolleure bei Sonderkontrollen in Deutschland in mehr als jeder dritten untersuchten importierten Grapefruit und Orange und jeder vierten Mandarine Rückstände. Und auch bei jeder fünften Pfefferprobe.

Schon vor acht Jahren kamen Wissenschaftler in einer Langzeitstudie aus Kalifornien zu dem Ergebnis, dass das Pflanzenschutzmittel die Entwicklung des kindlichen Gehirns im Mutterleib schädigen kann.

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