Zoroastrismus: Freddie Mercurys Religion des Feuers

Bild von David Mark auf Pixabay

Schon die drei Weisen aus dem Morgenland sollen Zoroastrier gewesen sein, Anhänger eines altpersischen Kultes, in dem das Feuer eine besondere Rolle spielt. Auch Queen-Frontmann Freddie Mercury war ein Anhänger Zarathustras.

Viktoria Hausmann | BR24

„I’m burning through the sky!“ – Ich brenne. Ich fliege mit Lichtgeschwindigkeit, singt Freddie Mercury in „Don’t Stop Me Now“. Dabei kann vermutet werden, dass der Text mit seiner Religion zusammenhängt. Freddy Mercury wurde als „Farrokh Bulsara“ geboren und gehörte wie seine Eltern zu den Parsen, einer persisch-zoroastrischen Minderheit, die in Indien lebt. Als Zoroastrier berief er sich auf Zarathustra, also jenen altpersischen Priester, der ungefähr um 600 vor Christus im Gebiet des heutigen Iran lebte und den Glauben seiner Zeit reformierte.

Zarathustras Idee vom lebendigen Gott

Zarathustras Grundidee: Gott lebt und es gibt nur einen Gott – damals eine Revolution! In der Sprache der Zoroastrier heißt Gott „Ahura Mazda“. In den Versen den sogenannten „Gathas“ des Zarathustra finden sich Vorstellungen, die wir aus dem Judentum, dem Christentum oder dem Islam kennen. So etwa, dass Gott ein Gott der Liebe und des Lichts ist, die Idee vom Kampf zwischen Gut und Böse, oder dem Jüngsten Gericht. Im Zentrum des Glaubens der Zoroastrier steht das Feuer, das in Feuertempeln von Priestern bewacht wird und nie ausgehen darf.

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