Babys kommen früher mit der Hitze

Bild von Tawny van Breda auf Pixabay

Extreme Hitze ist wehenfördernd und verkürzt Schwangerschaften. Und weil der Klimawandel die Zahl der Hitzewellen nach oben treibt, befürchten Forscher eine Vervielfachung früherer und problematischer Geburten.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gesundheitsschädliche Hitzewellen und „Jahrhundertsommer“ treten immer öfter auf, das hat die Weltmeteorologiebehörde in ihrem Klimabericht 2019 vom Wochenende deutlich gemacht. Doch es sind nicht nur die alten und gebrechlichen Menschen, die darunter leiden, wie in dem Bericht betont wird, sondern möglicherweise auch verstärkt die Neugeborenen. Hitze kann nämlich zu kürzeren Schwangerschaften führen. Das bestätigt eine neue Analyse aus den Vereinigten Staaten. Es sei davon auszugehen, dass im Zuge des Klimawandels zunehmend mehr Schwangerschaften betroffen sein werden, schließen die Wissenschaftler.

„Die Gesundheit von Säuglingen wird vielfältig beeinflusst, aber eine frühere Entbindung ist eine wichtige Messgröße, die nachweislich stark mit der Gesundheit von Neugeborenen und den geistigen Ergebnissen im späteren Kindesalter zusammenhängt“, schreiben der an der University of California und am Bonner Institute of Labor Economics (IZA) tätige Umweltökonom Alan Barreca sowie sein amerikanischer Kollege Jessamyn Schaller im Fachmagazin „Nature Climate Change“.

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