Connewitz-Krawalle: Urteil gegen Rechtsreferendar bestätigt


Das Landgericht Leipzig hat die Berufung eines Rechtsreferendars gegen seine Verurteilung wegen der Beteiligung an den Neonazi-Krawallen im Stadtteil Connewitz Anfang 2016 abgewiesen. Das Gericht gehe davon aus, dass der 27-Jährige vorsätzlich gehandelt und das Geschehen dadurch mitgetragen habe, sagte die Vorsitzende Richterin Gabriela Walburg am Dienstag in Leipzig.

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Das Gericht folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert. Gegen das Urteil kann Revision beim Oberlandesgericht Dresden eingelegt werden.

Das Amtsgericht Leipzig hatte den 27-Jährigen im November 2018 zu einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung verurteilt. Zuvor hatte er seine Beteiligung an dem Aufmarsch von bis zu 300 Randalierern am 11. Januar 2016 in dem linksgeprägten Stadtteil eingeräumt, bei dem ein Sachschaden von mehr als 100.000 Euro angerichtet worden war.

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