OLG Linz: Praktikantin mit Kopftuch von Richterbank verwiesen


Eine Rechtspraktikantin am Oberlandesgericht Linz darf wegen ihres Kopftuchs nicht auf der Richterbank sitzen – es sei denn, sie legt ihr Kopftuch ab.

IslamiQ

Wegen ihres Kopftuchs durfte eine Rechtspraktikantin am Oberlandesgericht Linz (OLG) nicht auf der Richterbank Platz nehmen. Das OLG entschied, dass die junge Muslimin nicht als Vertreterin von Staat und Justiz auftreten könne, wenn sie das Kopftuch trage. Nur durch das ablegen des Kopftuchs, hätte die Praktikantin dem Verweis entgegenwirken können – was sie aber nicht tat.Anzeige

In einem Bericht der „Kronen Zeitung“ heißt es, dass die junge Praktikantin aus religiösen Gründen aber auch als Ausdruck ihrer Persönlichkeit das Kopftuch trage und nicht bereit sei, den Anforderungen des Gerichtes nachzukommen. Daher dürfe sie, auf Anordnung des OLG, bei Prozessen nicht vorne beim Richter sondern nur im Saal unter den Zuschauern sitzen. Die Präsidentin des Linzer Oberlandesgerichts Katharina Lehmayer erklärte die Situation damit, dass es sich um ein heikles Thema handle und dies nach wie vor vom „Gesetzgeber ungeklärt“ sei.

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