Klimawandel: Schrumpf-Effekt aufgedeckt


In den letzten 40 Jahren haben sie 70.000 nordamerikanische Zugvögel vermessen – nun berichten Forscher über einen markanten Trend in ihren Daten: Fast alle 52 untersuchten Vogelarten sind in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich kleiner geworden, während sich bei einigen parallel dazu die Flügel etwas verlängert haben. Aus Vergleichen mit der klimatischen Entwicklung in der Region schließen die Wissenschaftler, dass die globale Erwärmung hinter diesen körperlichen Veränderungen steckt.

wissenschaft.de

Ein Vogel von 70.000, die Forscher in den letzten 40 Jahren vermessen haben. (Bild: Field Museum, Kate Golembiewski)

Es ist das große Sorgenthema unserer Zeit: Momentan wird auf der UN-Klimakonferenz COP 25 in Madrid erneut über Maßnahmen zum Klimaschutz debattiert. Wie dringlich die Lage ist, verdeutlichen immer wieder wissenschaftliche Studien. Einige heben dabei den Aspekt hervor, dass die klimatischen Veränderungen eingespielte System in der Natur verändern – mit teils unabsehbaren Folgen. Studien zu den Reaktionen von Pflanzen und Tieren auf den Klimawandel konzentrieren sich dabei bisher häufig auf Veränderungen des geografischen Verbreitungsgebiets von Arten oder auf den Zeitpunkt von Ereignissen wie der Blüte und dem Beginn von Wanderungen. Wie die aktuelle Studie nun verdeutlicht, kann der Klimawandel allerdings noch einen weiteren Aspekt beeinflussen: Körpermerkmale.

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