Dodo Spahn: „Besser schlecht bezahlte Arbeit als gar keine“


Am Freitag wählt die CDU einen neuen Parteivorsitzenden. Gesundheitsminister Jens Spahn liegt deutlich hinter seinen Wettbewerbern. Da war eine spitze Aussage über Hartz IV fällig.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Für knackige Zitate ist sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekanntlich selten zu schade. In guter Erinnerung dürften den meisten zum Beispiel seine Äußerungen zu Hartz IV geblieben sein: Von der Grundsicherung abhängig zu sein bedeute keine Armut, sagte der CDU-Politiker im März dieses Jahres und holte sich dafür ein paar ordentliche Rüffel ein.

Wenige Tage vor der Entscheidung um Merkels Nachfolge im Parteivorsitz der CDU sprach Spahn nun abermals über Hartz IV – und befeuerte die aktuelle Debatte um die Notwendigkeit einer Reform der Arbeitslosenversicherung ein weiteres Mal. SPD und Grüne haben sich für eine grundlegende Neuausrichtung ausgesprochen, unter anderem sollen Sanktionen für Arbeitslose abgeschafft werden.

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4 Comments

  1. Der Dodo Spahn redet sich leicht, der bekommt ja monatlich auch sein recht üppiges Ministergehalt, und ist nach seiner Amtszeit mit Sicherheit nicht auf eine minimale Rente plus Grundsicherung angewiesen – so wie das der Fall ist, wenn man über längere Zeit in schlecht bezahlten Jobs gearbeitet hat. – Wenn das Gehalt allerdings nach der Qualität von Dodo Spahns Arbeit bemessen sein würde, dann würde der Herr Minister nicht einmal den Hartz-IV-Satz bekommen.

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  2. War nicht anders zu erwarten. Nachdem die vorher sog. „Entwicklungsländer“ in deren Entwicklung auch ohne große Hilfe Deutschlans schon viel weiter gekommen sind braucht man einen Ersatz.Je mehr sich manche Bevölkerungsschichten von Rechtspopulisten „einlullen“ lassen, desto mehr kann die deutsche Politik gegenüber dem Ausland eine „harte Vorgehensweise“ propagieren.

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