Hänel: 219a vor dem Verfassungsgericht klären


Das Landgericht Gießen verhandelt am 12. Dezember erneut über die Berufung der Gießener Ärztin Kristina Hänel. „Ich rechne mit einer Bestätigung des Urteils, wenn auch mit einer Reduzierung des Strafmaßes“, sagte Hänel dem Evangelischen Pressedienst (epd).

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„Meiner Meinung nach muss die Frage vor dem Bundesverfassungsgericht geklärt werden.“ Die Allgemeinmedizinerin war im November 2017 vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie gegen das Werbeverbot für Abtreibungen verstoßen hatte.

„Es ist ja inzwischen zulässig, dass ich öffentlich darüber informiere, dass ich Schwangerschaftsabbrüche in meiner Praxis durchführe. Die darüber hinausgehenden ausführlichen sachlichen Informationen auf meiner Homepage sind ja aber auch nach der Reformierung des Paragrafen 219a nicht erlaubt“, sagte Hänel.

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