Wenn Muslime zu Christen werden: Richter prüfen Aufrichtigkeit von Flüchtlingen


Gerichtsprozesse mit Glaubenstests für Asylbewerber sorgen zunehmend für Ärger. Kein staatliches Gericht könne einem gültig Getauften absprechen, Christ zu sein, betonen die katholischen und evangelischen Bischöfe in Baden-Württemberg.

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Es geht dabei um Flüchtlinge, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind. Diese pochen darauf, dass ihnen bei einer Abschiebung in ihre Heimat Verfolgung drohe. Verwaltungsgerichte überprüfen dagegen, ob der Glaubenswechsel nur vorgeschoben wurde.

„Es kann nicht Aufgabe von Verwaltungsgerichten sein, Glaubensprüfungen durchzuführen und das Engagement von unseren Gemeindegliedern als vorgetäuscht zu bezeichnen“, kritisierte der württembergische Landesbischof Frank Otfried July.

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