Deutsche Bischofskonferenz erlässt neue Regeln zum Umgang mit Missbrauch


Zu Beginn des neuen Jahres verordnet sich die katholische Kirche in Deutschland erneut schärfere Regeln zum Umgang mit Missbrauch. Erstmals werden sie in allen Bistümern verbindlich und einheitlich. Und sie beziehen verstorbene Täter ein.

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Die katholische Kirche geht bei der Bekämpfung von sexuellem Missbrauch in den eigenen Reihen einen weiteren Schritt: Am Montag veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz ihre überarbeiteten Regeln zum Umgang mit Verdachtsfällen. Sie sind als Konsequenz aus der Veröffentlichung der Missbrauchsstudie vor einem Jahr weiter verschärft worden.

Die wesentlichen Neuerungen: Formal sind die Leitlinien erstmals als „Ordnung“ beschlossen worden, sie treten durch Veröffentlichung in den jeweiligen Amtsblättern in Kraft und erlangen damit Gesetzeskraft. Das soll zu Beginn des kommenden Jahres sein.

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