Gefoltert, eingesperrt, fast vergessen


Die CIA entwickelte nach den Anschlägen am 11. September ein Folterprogramm. Der erste Betroffene war Abu Zabaydah. Seine erlittene Folter hielt er in Zeichnungen fest.

Christiane Meier | tagesschau.de

Zeichnung von Abu Zubaydah von Folter des CIA | Bildquelle: Copyright Abu Zubaydah ISN 10016

„Wie Amerika foltert“ – so nennt Jura-Professor Mark Denbeaux seinen Bericht, den er an der Seton Hall Universität veröffentlichte. Nach den Anschlägen am 11. September 2001 entwickelte die CIA ein Folterprogramm: Waterboarding, Schlafentzug, Stresspositionen, aber auch das Einschließen in einer kleinen Holzbox und das Anketten an einer Wand – „walling“ genannt.

Diese verharmlosend als „erweiterte Verhörmethoden“ bezeichnete Folter entwickelte die CIA, um einen Gefangenen zu brechen: Abu Zabaydah. Er wurde verdächtigt, ein hochrangiges Mitglied der Terrororganisation Al Kaida zu sein. Nach fünfmonatigen Verhören kam das FBI zu dem Schluss, dass er keine bedeutenden Erkenntnisse beitragen kann. Dennoch bestand die CIA darauf, ihn selbst zu verhören und dazu neue Methoden der „verschärften Befragung“ zu benutzen.

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