Konfessionen einigen sich auf neue Arbeiten an Grabeskirche


Es ist eine der sensibelsten Baustellen der Welt: Nach der Grabkapelle soll auch der Steinboden der Jerusalemer Grabeskirche restauriert werden. Das Gotteshaus soll weiterhin Betenden und Besuchern offen stehen.

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Kurz vor Ostern 2017 befreiten griechische Restauratoren die Rotunde der Jerusalemer Grabeskirche von den letzten Baugerüsten. Doch bereits nach Weihnachten 2019 könnte sich eines der wichtigsten Gotteshäuser der Christenheit wieder in eine Baustelle verwandeln: Die drei an der Kirche beteiligten Konfessionen gaben am Dienstag in Jerusalem Pläne für weitere Restaurierungsarbeiten bekannt.

Nun soll der Steinboden der Kirche konserviert werden, archäologische Untersuchungen des Untergrund eingeschlossen.

Es waren diesmal die Franziskaner, die die Initiative ergriffen und sich mit den griechisch-orthodoxen und armenischen Mitbesitzern auf ein durch und durch italienisches Projektteam geeinigt haben: Experten des Zentrums für Konservierung und Restaurierung der Kulturgüter La Venaria Reale bei Turin, Italiens drittgrößtem Restaurierungszentrum, sowie der römischen Universität La Sapienza sollen die archäologisch wie kirchenpolitisch sensiblen Arbeiten durchführen. Im kleinen Kreis stellten Konfessionsvertreter und Fachleute am Dienstag das Projekt „Konservierung und Restaurierung des Steinbodens der Grabeskirche“ vor.

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