Nach Klostersturm: Geflüchteter wird vorerst nicht abgeschoben

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Samstagnacht hatte die Polizei ein Kloster in Österreich gestürmt, um einen dort lebenden Flüchtling vor seiner Abschiebung festzunehmen. Die Schwestern protestierten – mit Erfolg. Denn höchste Stellen schalteten sich ein.

katholisch.de

Ein am Samstagabend in einem österreichischen Kloster festgenommener Geflüchteter wird vorerst nicht abgeschoben. Die Abschiebung sei vorerst aufgehoben und der 22-Jährige auf freien Fuß gesetzt worden, berichtete der „Kurier“ am Dienstag. Zuvor hatten die Schwestern des Franziskanerinnenklosters Protest gegen die Abschiebung des Afghanen eingelegt.

Ziaulrahman Z. lebt seit vier Jahren in Österreich, seit 2017 im Klausurbereich des Franziskanerinnenklosters Langenlois. Dort drang die Polizei Samstagnacht ein, um den Mann wegen eines negativen Asylbescheids in das Anhaltezentrum Roßauer Lände in Wien zu bringen und dort festzuhalten.

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