Suu Kyi verteidigt Myanmars Militär gegen Völkermord-Vorwurf


Es geht um Mord, Vergewaltigung und Terror: Das höchste UN-Gericht befasst sich mit Gräueltaten gegen die Rohingya in Myanmar. Der mit Spannung erwartete Auftritt der De-facto-Regierungschefin Suu Kyi im Gerichtssaal enttäuschte Menschenrechtler.

evangelisch.de

Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat den Völkermord-Vorwurf gegen ihr Land zurückgewiesen. In einer Anhörung vor dem Internationalen Gerichtshof im niederländischen Den Haag sagte die Friedensnobelpreisträgerin am Mittwoch, Gambia habe ein „unvollständiges und irreführendes Bild“ der Lage im Bundesstaat Rakhine gezeichnet.

Suu Kyi bezog sich auf die Klage, die das westafrikanische Gambia im Namen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit vor dem höchsten UN-Gericht eingereicht hatte. Darin beschuldigt Gambia die myanmarischen Streitkräfte des Völkermordes an der muslimischen Rohingya-Minderheit.

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