Nach Vorwürfen: Gemeinschaft „Totus Tuus“ erhält Übergangsleitung


Kürzlich geriet die Geistliche Gemeinschaft „Totus Tuus“ in Kritik. Die Vorwürfe: sektenartige Strukturen und geistlicher Missbrauch. „Totus Tuus“ wies die Anschuldigungen stets zurück. Jetzt werden weitere Konsequenzen gezogen.

katholisch.de

Die umstrittene katholische Gemeinschaft „Totus Tuus“ erhält eine Übergangsleitung. Sie werde bis zur Erarbeitung neuer Statuten und darauffolgender regulärer Wahlen amtieren, teilte die Gemeinschaft in einer Stellungnahme von Dienstag mit. Die Amtszeit der derzeitigen Leitung laufe zum Jahresende nach fünf Jahren turnusgemäß aus.

Das Bistum Münster, wo „Totus Tuus“ (Ganz Dein) als kirchliche Gruppe anerkannt ist, untersucht seit 2017 im Rahmen einer Visitation die Vorwürfe ehemaliger Mitglieder, wonach die Gemeinschaft sektenartige Strukturen pflege und geistlichen Missbrauch betreibe. Die Gruppe wies das zurück, räumte aber „kommunikative und zwischenmenschliche Fehler sowie eine Überforderung einzelner Mitglieder“ ein.

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