Das Jahr 2019 ist eines der blutigsten für die Christen


Im vergangenen Jahr wurden weltweit 4136 Christen wegen ihres Glaubens getötet. CDU-Politiker Volker Kauder hält die Lage für „besorgniserregend“. Der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm fordert einen Abschiebestopp für Konvertiten in den Iran und nach Afghanistan.

Claudia Ehrenstein, Marcus Heithecker, Maximilian Kalkhof, Jacques Schuster | WELT

Die grassierende Verfolgung von Gläubigen bereitet Politik und Kirchen in Deutschland zunehmend Sorgen. „Die Situation ist in zahlreichen Regionen besorgniserregend: im Nahen Osten, in der Sahel-Region, aber zunehmend auch in Asien“, sagt der frühere Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU), der sich seit Jahren für verfolgte Christen einsetzt, WELT AM SONNTAG. „Das Jahr 2019 war eines der blutigsten Jahre für Christen“, konstatiert Florian Ripka vom katholischen Hilfswerk Kirche in Not.

Der Deutschlandgeschäftsführer der Stiftung verweist auf die Ermordung von Christen in Syrien sowie Anschläge auf den Philippinen, in Sri Lanka und Burkina Faso. In dem westafrikanischen Land wurden am ersten Advent bei einem Anschlag auf eine Kirche 14 Menschen getötet.

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