Wie endet unsere Sonne


Wie wird unser Heimatstern einst enden? Offenbar wird sie nicht völlig verlöschen: Wenn die Sonne ihre Hüllen ausschleudert und ihr Kern als Weißer Zwerg endet, wird dieser gerade noch heiß genug sein, um die freigesetzten Gase zum Leuchten zu bringen, geht aus Modellberechnungen hervor. Die Sonne wird demnach auch nach ihrem Tod noch als schwach leuchtendes Relikt sichtbar bleiben.

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So ähnlich wie dieser Planetarische Nebel könnte die Überreste unserer Sonne einmal aussehen (Foto: T.A.Rector (NRAO/AUI/NSF and B.A.Wolpa (NOAO/AURA/NSF))

Die Giganten der Sternenwelt enden in einem spektakulären Feuerwerk: Sie explodieren in einer Supernova und hinterlassen einen farbenfrohen Überrest sowie einen Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch. Doch masseärmere Sterne wie unsere Sonne nehmen ein weitaus weniger dramatisches Ende. Gängiger Theorie nach dehnen sie sich erst zu einem Roten Riesen aus, der dann kollabiert. Für unsere Sonne sagen Astronomen dieses Ende in rund zehn Milliarden Jahren voraus. Dabei bleibt der Sternenrest als Weißer Zwerg übrig, während bis zur Hälfte der Sternenmasse ins All hinausgeschleudert wird. Diese Hülle wird durch die Hitze und Strahlung des Sternenrests aufgeheizt und ionisiert, so dass sie zu leuchten beginnt – ein Planetarischer Nebel entsteht. Rund 10.000 Jahre lang ist dieses leuchtende Relikt dann sichtbar, bis es erlischt.

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