Dodo Marx beklagt „rigide Auslegungen des Islam“ – weil er nicht Imam werden kann?


In aller Welt werden Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt. Darauf haben die Kirchen und Politiker aus Deutschland nun erneut hingewiesen. Kardinal Reinhard Marx beklagt vor allem eine „rigide Auslegung des Islam“, die aus der Golfregion massiv unterstützt werde.

katholisch.de

Die Verfolgung von Gläubigen in aller Welt bereitet Kirchen und Politik in Deutschland wachsende Sorgen. Mit Blick auf die Nahost-Region sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der „Welt am Sonntag“: „Missglückte gesellschaftliche Modernisierung, Kriege und grassierende Hoffnungslosigkeit vor allem der jungen Generation haben vielerorts mit zu Instabilitäten geführt, die der Islamismus für seine Zwecke instrumentalisiert hat.“ Marx kritisierte, dass „rigide Auslegungen des Islam weiterhin mit viel Geld aus der Golfregion nach Afrika und Asien“ exportiert würden.

Hoffnungsvoll stimme ihn, so der Kardinal, dass es in Politik und Öffentlichkeit mittlerweile eine wachsende Sensibilität für das Thema Religionsfreiheit gebe – etwa in den USA, in der EU und speziell in Deutschland.

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