Politiker kritisieren Zentralrat der Muslime


Grüne Spitzenpolitiker in NRW kritisieren: Der Dachverband sei keine Religionsgemeinschaft, ein Teil seiner Mitglieder sei sogar verfassungsfeindlich.

Thomas Reisener | General-Anzeiger

Verschiedene Spitzenpolitiker der Grünen haben am Wochenende mehr Distanz zum Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) gefordert, der in Nordrhein-Westfalen unter anderem mehr Einfluss auf den islamischen Religionsunterricht an Schulen nehmen will. „Es fehlt beim Zentralrat an den Voraussetzungen einer Religionsgemeinschaft. Außerdem gefährdet ein Teil der Mitgliedschaft die Grundprinzipien der Verfassung“, sagte der Grünen-Politiker Volker Beck, der gleichzeitig Lehrbeaufgtragter am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum ist, unserer Redaktion.

Die religionspolitsche Sprecherin der Grünen im Landtag, Sigrid Beer, sagte: „Die Landesregierung räumt ein, dass es die theologischen Ansprechpartner nur theoretisch gibt. Es wird deutlich, dass der ZMD ein organisatorischer Zusammenschluss ist und keine Religionsgemeinschaft.“

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