Es geht um eine Summe von 128.000 Euro: Wegen des Vorwurfs der Untreue lässt der Aachener Weihbischof Johannes Bündgens derzeit alle Ämter ruhen. Nun steht fest: Es wird zu einer Gerichtsverhandlung kommen.
Der Aachener Weihbischof Johannes Bündgens (63) muss sich wegen des Vorwurfs der Untreue vor dem Amtsgericht Kerpen verantworten. „Die Hauptverhandlung wird eröffnet“, sagte Gerichtssprecher Joachim Rau am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Der Termin dafür werde noch abgestimmt; möglicherweise werde die Verhandlung im März stattfinden.
128.000 Euro angenommen
Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte Bündgens im Oktober angeklagt. Sie wirft ihm vor, 128.000 Euro von einer heute 78-jährigen Frau angenommen zu haben, die möglicherweise zu dem Zeitpunkt bereits nicht mehr geschäftsfähig gewesen sei. Die Frau hatte Bündgens offenbar schon länger gekannt und ihm eine Vollmacht für ihr Konto erteilt.