Mormonen: US-Kirche soll Milliarden veruntreut haben


Die wohl bekannteste Mormonengruppe der USA soll ihre 16 Millionen Mitglieder in die Irre führen. Statt Spenden an wohltätige Zwecke weiterzugeben, legt sie Milliarden Dollar in einem Investmentfond an. Damit würde die Kirche schweren Steuerbetrug begehen.

ntv

Ein Whistleblower beschuldigt die Mormonengruppe „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“, 100 Milliarden Dollar in einen Investment-Fond angelegt zu haben, obwohl die Gelder als Spenden gesammelt wurden. Er habe daher Beschwerde bei der US-Steuerbehörde eingereicht. Das berichtet die „Washington Post“.

Die Zeitung bezieht sich dabei auf ein vertrauliches Dokument, das bei der US-Steuerbehörde eingereicht wurde. Darin wird den Kirchenführern die Irreführung ihrer Mitglieder vorgeworfen und der Verdacht des Steuerbetrugs geäußert. Überschüssige Spenden seien gesammelt worden, anstatt sie für wohltätige Zwecke zu verwenden, heißt es in dem Dokument. Zudem sollen die Kirchenleiter mit den steuerfreien Spenden zwei Unternehmen finanziert haben. Bei dem Whistleblower soll es sich demnach um einen ehemaligen Anlageberater der Kirche handeln.

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