Verseuchter Ackerboden: Leben mit dem Gift

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Im Raum Baden-Baden sind mindestens 130 Millionen Kubikmeter Grundwasser verseucht. Landwirte und Konsumenten stellt das vor drängende Fragen.

Patricia Klatt, Benno Stieber | taz

Es ist das Jahr sieben nach dem Beginn der Krise, aber zur Informationsveranstaltung in einer Mehrzweckhalle in Baden-Baden strömen immer noch über 200 Bürgerinnen und Bürger. Sie wollen wissen, was mit ihrem Trinkwasser ist und ob sie den Spargel und die Erdbeeren von den Feldern hier im Umland tatsächlich weiter essen können.

Konzentriert folgen sie den Fachvorträgen über lang- und kurzkettige per- und polyfluorierte Chemikalien, kurz PFC. Diese Fluorchemikalien sind es, die das Grundwasser einer ganzen Region gefährden und damit Landwirte und Konsumenten vor drängende Fragen stellen: Was, wenn das Grundwasser nicht mehr ohne Filter trinkbar ist, die Ernte auf Jahre ausfallen könnte?

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