Deutsch-Pflicht für ausländische Geistliche kommt

Bild von Willi Heidelbach auf Pixabay

Für ausländische Geistliche wie Imame oder auch Priester gilt in Deutschland künftig eine Deutsch-Pflicht. Der Bundesrat stimmte an diesem Freitag einer entsprechenden Verordnung zu. 

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Danach sollen Beschäftigte von Religionsgemeinschaften, die überwiegend geistliche Aufgaben wahrnehmen, künftig über hinreichende deutsche Sprachkenntnisse (Niveau A2) verfügen.

Für eine Übergangszeit von zwölf Monaten nach Inkrafttreten der Regelung reichen zunächst auch einfache Kenntnisse (Niveau A1) aus. Die Deutsch-Pflicht soll zudem erst sechs Monate nach der Verkündung der Regelung gelten, damit Geistliche genug Zeit zum Erlernen der Sprache haben. In Einzelfällen sind auch künftig Ausnahmen möglich. Zudem müssen Geistliche keinen Nachweis ihrer Sprachkenntnisse erbringen, wenn sie aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit für längere Aufenthalte visumfrei einreisen dürfen.

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