Unionsfraktion warnt vor populistischem Missbrauch von Religion


Die Unions-Bundestagsfraktion warnt vor einem populistischen Missbrauch von Religionen.

Deutschlandfunk

„Christenverfolgung ist kein exklusives Thema für die Christenheit, wie Muslimhass oder Antisemitismus auch nicht nur Sache von Muslimen oder Juden sind.“ (Foto: Tobias Koch)

Sie würden weltweit, auch hierzulande, vermehrt zur Ausgrenzung benutzt, sagte Fraktionsvize Gröhe. Das führe zu Hass. Zu einem glaubwürdigen Einsatz für Religionsfreiheit gehöre die entschlossene Abwehr aller Formen von Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Fremdenhass auch in Deutschland. In Ländern wie Indien, Pakistan, Nigeria oder Burkina Faso lasse sich beobachten, was passiere, wenn Unterdrückung von Minderheiten zum Mittel religiös-nationalistischer und rassistischer Bewegungen werde. Der CDU-Politiker Hirte fügte hinzu, Christenverfolgung sei dabei kein exklusives Thema für die Christenheit. Genauso seien Muslimhass oder Antisemitismus nicht nur Sache von Muslimen oder Juden. Es betreffe alle, an jedem Ort der Welt.