Woelki: Der Glaube ist nicht verhandelbar


Der Glaube ist entscheidend, nicht wer ihn verkündet. Das findet der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki. Für ihn ist klar: Das letzte Wort bei Reformen hat immer Christus – oder der Papst.

katholisch.de

Für den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist der Glaube nicht per Mehrheitsbeschluss verhandelbar. „Ich kann nicht darüber abstimmen, ob Jesus zu Weihnachten Mensch geworden ist oder nicht“, sagte er am Montag in einem Interview mit der „Bild“. „Selbstverständlich muss man anhören, was Christen sagen, nicht nur die in Laien-Organisationen. Aber auch deren Sicht muss vor dem Evangelium, den Lehren und den Beschlüssen der Kirche Bestand haben“, so der Kardinal.

Er sei überzeugt, dass das „Herumbasteln“ an den äußeren Erscheinungsformen der Kirche nicht mehr Menschen anlocke. Jeder Christ müsse sich jeden Tag hinterfragen und auf Gott und Jesus hin orientieren. „Der Glaube ist entscheidend, nicht wer ihn verkündigt, ob er Mann oder Frau ist, alte oder neue Lieder singt oder der Priester verheiratet ist“, sagte Woelki in Hinblick auf den „synodalen Weg“.

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