Jerusalemer Kirchenführer warnen vor „sündhafter Welt“


Im Heiligen Land sind viele Religionen und Konfessionen versammelt – mit dem entsprechenden Konfliktpotential. Laut Erzbischof Pizzaballa, Leiter des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem, bietet Weihnachten die Chance, das Land einmal anders wahrzunehmen.

katholisch.de

Weihnachten bietet nach Worten des Leiters des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, die Chance, das Heilige Land als eine große Gemeinschaft wahrzunehmen. „Es wird deutlich und erfahrbar, dass alle dieselben Rechte und Pflichten teilen, dieselben Verantwortungen, dasselbe Leben, dass alle sich als Teil derselben Zivilgesellschaft fühlen“, sagte der Italiener am Montagabend beim Weihnachtsempfang des jordanischen Königs Abdullah II. für die Kirchenführer.

Überkonsum als Sünde

In einem komplexen Nahen Osten sei dies ein Beispiel, dem es zu folgen gelte, so Pizzaballa laut Redemanuskript. Das vergangene Jahr habe das Heilige Land vor zahlreiche Herausforderungen gestellt, darunter die Wirtschaftskrise und das Problem der Arbeitslosigkeit, die viele Familien belasteten.

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