Giffey: Entschädigung der Kirchen für Missbrauchsopfer „angebracht“


Zehn Jahre nach Beginn des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) die Kirchen zu einer weiteren Entschädigung von Missbrauchsopfern aufgefordert. „Für die Betroffenen ist Entschädigung ein wichtiger Punkt, weil es auch um Anerkennung geht“, sagte Giffey dem Evangelischen Pressedienst (epd).

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Aus Gesprächen mit Betroffenen wisse sie, „dass allein das ungemein hilft“. Im kürzlich verabschiedeten Gesetz zur sozialen Entschädigung habe der Staat dafür gesorgt, dass es für Betroffene leichter ist, an Hilfen zu kommen. „Trotzdem finde ich es angebracht, dass die Kirchen überlegen, wie sie diese Fälle auch selbst entschädigen“, sagte Giffey.

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