Im Kampf um Ordnung stützt sich der Papst auf eine neue Garde: Finanzaufsicht 2.0 im Vatikan


Wieder einmal will Papst Franziskus den Dauerskandal um die Vatikanfinanzen beenden. Die kommenden Monate werden zeigen, wie gut er bei seinen Personalentscheidungen beraten war.

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Es war kein gutes Jahr. Den Herbst hindurch hing dem Vatikan ein Eklat um die Finanzaufsicht AIF an. Unter nicht konkretisierten Vorwürfen – Papst Franziskus sprach von einem „Verdacht schlechter Verwaltung“ – war im Oktober AIF-Direktor Tommaso Di Ruzza suspendiert worden. In der Folge warfen Präsident Rene Brülhart sowie die Aufsichtsratsmitglieder Marc Odendall und Juan Zarate das Handtuch.

Sie stehen in einer Reihe mit zwei anderen, die von Franziskus gerufen worden waren, um in der Finanzwirtschaft des Vatikan für Kontrolle und Transparenz zu sorgen, und dann vorzeitig quittierten: Kardinal George Pell als Leiter des Wirtschaftssekretariats (zum Jahresbeginn tritt sein Nachfolger an, Jesuitenpater Juan Guerrero) und Generalrevisor Libero Milone.

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