«Chinas Frankenstein» muss für drei Jahre ins Gefängnis


Die vor etwas mehr als einem Jahr publik gewordene erste Geburt genmanipulierter Babys in China hatte weltweit für Aufsehen und Empörung gesorgt. Nun sind die Bussen bekanntgeworden.

Matthias Müller | Neue Zürcher Zeitung

Ein Gericht verurteilt den Biophysiker He Jiankui wegen Genmanipulation zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe. Im Bild: He an der Human Genome Editing Conference in Hongkong im November 2018. Kin Cheung / AP

In China ist in den vergangenen Monaten über den Verbleib des Biophysikers He Jiankui, der vor etwas mehr als einem Jahr die weltweit erste Geburt genmanipulierter Babys verkündet hatte, spekuliert worden. Die in Hongkong erscheinende Zeitung «South China Morning Post» schrieb gar von einem «grossen Mysterium». Am Montag hat die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua nun Licht ins Dunkel gebracht und auch das lange Schweigen begründet. Man habe die Privatsphäre der an dem Fall beteiligten Personen schützen wollen, wurde mitgeteilt.

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