EKD-Vize Kurschus warnt vor Missbrauch des Glaubens


Der Glaube darf nach Worten der westfälischen Präses Annette Kurschus nicht zur Ausgrenzung eingesetzt werden. „Wer den christlichen Glauben dazu missbraucht, sich von anderen abzugrenzen und eine Trennlinie zu den ‚Ungläubigen‘ zu markieren, ist nicht in der Spur Christi unterwegs“, sagte Kurschus am Mittwoch in der Dresdner Frauenkirche in einem Neujahrsgottesdienst, den das ZDF live übertrug.

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Die Liebe Gottes gelte bedingungslos allen, betonte die westfälische Präses, die auch stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist.

Der christliche Glaube sei ohnehin kein Besitz, über den Menschen verfügen könnten, sagte Kurschus.

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