Doch keine Zwerg-Tyrannen

Bild von Eric Labayle auf Pixabay

Besaß Tyrannosaurus rex einen kleinen Bruder? Der Theorie von einer Miniatur-Art des Dino-Superstars widerspricht nun eine Studie. Bei den fraglichen Fossilien handelte es sich demnach um Teenager des Königs der Raubsaurier. Die Untersuchungen ermöglichen nun Einblicke darin, wie T. rex zum Riesen heranwuchs. Offenbar veränderten sich ihre Merkmale während der Entwicklung deutlich, berichten die Paläontologen.

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Jungtiere des T. rex waren wohl vergleichsweise leichtfüßige Jäger, bevor sie am Ende ihrer Entwicklung schnell zu Riesen mit Knochenbrecher-Gebissen heranwuchsen. (Bild: Julius T. Csotonyi)

13 Meter lang, 9 Tonnen schwer und Zähne wie Messer: Durch seine spektakulären Merkmale avancierte T. rex zum berühmtesten aller Dinosaurier und zum Star einiger Hollywood-Blockbuster. Zahlreiche Fossilien des Raubsauriers wurden entdeckt, die zeigten, welche enorme Ausmaße T. rex erreichte. Doch es wurden auch kleine Exemplare gefunden, an denen sich eine jahrzehntelange Debatte unter Paläontologen entzündete. Da sich manche Merkmale der kleinen von denen der großen Exemplare unterschieden, waren einige Paläontologen der Meinung, dass es sich nicht um Jungtiere, sondern um ausgewachsene Tiere einer Zwerg-Art von T. rex gehandelt hat. Sie wurde als Nanotyrannus bezeichnet.

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