US-Botschafter verlässt Sambia wegen Streit um LGBTI-Rechte


Der US-Botschafter muss Sambia verlassen – nachdem er die Kriminalisierung von Homosexualität in dem Land kritisiert hatte.

DER TAGESSPIEGEL

Daniel Foote, bislang US-Botschafter in Sambia (Archivbild).Foto: AFP

Nach einem Streit um die Rechte von Homosexuellen in Sambia hat der US-Botschafter Daniel Foote das afrikanische Land am späten Donnerstagabend verlassen. Sambias Regierung hatte explizit um seine Ablösung gebeten.

Unmittelbar vor seinem Abflug hatte Foote in einer Erklärung den sambischen Präsidenten Edgar Lungu aufgefordert, den Ruf des Landes als starke Demokratie wiederherzustellen und eine Verschlechterung bei den Menschenrechten zu vermeiden.

In dem Land im südlichen Afrika sind, wie in vielen weiteren Ländern auf dem Kontinent, gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen verboten. Ende vergangenen Jahres waren zwei Männer unter dem Gesetz zu 15 Jahren Haft verurteilt worden.

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