„HateAid“ fordert strengeres Vorgehen gegen Plattformen


Die Hilfsorganisation für Hass-Opfer im Internet „HateAid“ hat strengere Vorschriften für Betreiber von sozialen Plattformen im Internet gefordert. „Bislang weigern sich Facebook, Google und Co. in der Regel, Täterdaten herauszugeben, selbst wenn ein Gericht Beleidigungen und Drohungen als klar rechtswidrig eingestuft hat“, sagte Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg dem Evangelischen Pressedienst (epd).

evangelisch.de

Zugleich müssten die Strafverfolgungsbehörden in den Ländern, insbesondere bei den Staatsanwaltschaften, mit mehr Personal ausgestattet werden, um gegen Tatverdächtige vorgehen zu können.

Die vor einem Jahr gegründete Organisation „HateAid“ hilft Betroffenen von digitaler Gewalt unter anderem durch Psychologen, Kommunikationsberater und Rechtsanwälte sowie als Prozesskostenfinanzierer. So unterstützt „HateAid“ die Grünen-Politikerin Renate Künast in dem Bemühen, vor Gericht gegen rechte Hass-Postings, Falschinformationen und Beleidigungen vorzugehen.

weiterlesen