Umgang mit Homosexualität – Weltweite Methodisten erklären Trennung


Eine Einigung schien unmöglich, Gräben vertieften sich. Deshalb will sich die United Methodist Church trennen – in Gegner und Befürworter von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Sie wäre nicht die erste US-Kirche, die sich deshalb aufspaltet.

katholisch.de

Bild: © United Methodist Church

Die Vereinigte Methodistenkirche steht im Streit über den Umgang mit Homosexuellen vor einer Trennung. Konservative Gemeinden sollen mit finanzieller Unterstützung der United Methodist Church eine neue Kirche gründen, erklärte die Kirche am Freitag (Ortszeit). Vertreter konkurrierender Fraktionen hätten sich auf diesen Kompromiss geeinigt. Die verbleibenden Gemeinden würden umstrukturiert und seien frei im Umgang mit Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen. Die Generalversammlung müsse dem Entscheid bei ihrem Treffen im Mai noch zustimmen.

Ihre Haltung zu sexuellen Minderheiten beschäftigt die Methodisten seit Jahrzehnten. In den USA haben manche Pastoren gleichgeschlechtliche Ehen gesegnet. Hunderte Methodistengemeinden heißen lesbische, schwule, bi- und transsexuelle Christen willkommen.

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