Künstlerkollektiv gibt entwendete Krippenfiguren zurück


Aktion geräuschlos beendet: Die entwendeten Krippenfiguren aus Kirchen in ganz Deutschland sind nun zurückgegeben worden. Auch die im Raum stehende Anzeige wegen Diebstahls der Kölner Gemeinde St. Pankratius wurde zurückgezogen.

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Das Künstlerkollektiv „Ausgegrenzt“ teilte am Dienstag in Berlin mit, die Figuren seien in die Kirchen zurückgebracht worden.

Aus Protest gegen die EU-Flüchtlingspolitik hatte das Kollektiv kurz vor dem Dreikönigstag aus 15 Kirchen in ganz Deutschland zwei der Heiligen Drei Könige entfernt. Betroffen waren katholische und evangelische Gemeinden in Berlin, Bielefeld, Darmstadt, Frankfurt a.M., Freiburg, Köln und Münster.

Allein in Münster wurden nach Auskunft des Kollektivs aus acht Kirchen die Königsfiguren entfernt, darunter aus der St. Clemens-, St. Michael- und St. Mauritzkirche. In Köln waren von der Aktion die Weihnachtskrippen der Kirchen Christi Auferstehung, St. Pankratius und des Jugendpastoralen Zentrums Crux betroffen, in Darmstadt unter anderem die Heilig Geist Gemeinde. In Berlin fehlten die Könige in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Mauerstreifen, wie die Gemeinde mitteilte.

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