Die Feuer bedrohen in Australien mehrere Tierarten


Die gewaltigen Buschbrände wüten weiter. Menschen haben ihr Leben und ihre Existenzen verloren. Doch auch die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents ist bedroht.

Esther Blank | Neue Zürcher Zeitung

Ein verletzter Koala wird aus dem Buschfeuer auf Kangaroo Island gerettet. David Mariuz / Imago

Über 10 Millionen Hektaren Wald sind bei den grossen Buschbränden in Australien bereits abgebrannt – ein Gebiet, mehr als doppelt so gross wie die Schweiz. 25 Menschen sind ums Leben gekommen, über 2000 Häuser wurden zerstört. Zu den Opfern der Flammen zählen aber auch weit über 100 000 Nutztiere und fast eine Milliarde wilde Tiere, so konservative Schätzungen von Wissenschaftern der Universität Sydney.

Bilder aus dem kleinen Ort Batlow am Fuss der Snowy Mountains im Gliedstaat New South Wales geben einen Hinweis auf das Ausmass der Katastrophe: Auf beiden Seiten der Strasse liegen die aufgeblähten Kadaver von Milchkühen, Rindern, Schafen und Pferden. Die örtlichen Farmer haben sie nicht evakuieren können. Sie öffneten die Gatter und Zäune, um den Tieren ein Entkommen über die Felder zu ermöglichen.

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