Nach Homophobie-Verdacht: Fakultät setzt Kurs von Theologin aus


Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass in Fribourg eine Theologie-Dozentin Homosexualität als „krank“ bezeichnet haben soll. Nun wurde ihr Kurs zu „Christlicher Sexualethik“ ausgesetzt. Doch die Theologin kann weiterhin an der Fakultät lehren.

katholisch.de

Die Theologische Fakultät der Universität Fribourg hat den Kurs einer Dozentin ausgesetzt, nachdem sie im Herbst 2019 der Homophobie beschuldigt worden war. Das Rektorat sei zwar zu dem Schluss gekommen, dass der Verdacht der Homophobie nicht eindeutig erwiesen sei, berichtete „Vatican News“ am Donnerstag. „Einige von der Lehrperson gesprochene Worte“ seien jedoch umstritten, teilte die Leitung der Universität demnach mit.

Man habe mit allen sechs Studierenden des Kurses gesprochen, zitieren Medien den Dekan der Theologischen Fakultät, Mariano Delgado. Einige hätten sich an den Aussagen der Dozentin gestört, andere nicht. Die Universität bestrafe die Dozentin daher nicht, sondern habe beschlossen, ihren Kurs zu „Christlicher Sexualethik“ für das kommende Semester zu suspendieren.

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