Türkei will Schulen in Deutschland gründen


  • Die türkische Regierung und die Bundesregierung verhandeln über ein Abkommen, was die Gründung türkischer Schulen in Deutschland ermöglichen soll.
  • Dies wäre das Pendant zu den drei deutschen Schulen, die es in der Türkei gibt.
  • Als Standorte sind Berlin, Köln und Frankfurt am Main im Gespräch.
  • Die FDP warnt vor politischer Einflussnahme.

Hannes Munzinger, Paul Munzinger | Süddeutsche Zeitung

Die Bundesregierung und die Türkei verhandeln über ein Abkommen, das der Türkei die Gründung von Schulen in Deutschland ermöglichen soll. Das erfuhr die Süddeutsche Zeitung aus dem Auswärtigen Amt. Das Abkommen soll den rechtlichen Rahmen für die Einrichtung von drei Schulen regeln – analog zu den drei deutschen Auslandsschulen in Ankara, Istanbul und Izmir. Als Standorte für die türkischen Schulen sind Berlin, Köln und Frankfurt am Main im Gespräch, wo jeweils viele türkische und türkeistämmige Menschen leben. Die Türkei – ebenso wie andere Staaten – darf nicht selbst als Schulträger in Erscheinung treten. Diese Rolle müssten private Vereine übernehmen.

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