Wie sich mit Stammzellen das Gehirn verjüngen lässt


Forscher haben untersucht, ob eine Erhöhung der Anzahl von Hirnstammzellen hilft, kognitive Funktionen die im Alter schwächer werden, wieder zu erlangen

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Sich zu orientieren wird im alter immer schwieriger. Forscher vermuten, dass Stammzellen die Navigationsfähigkeit wieder verbessern können. Foto: Getty Images/iStockphoto

Irgendwann trifft es jeden: Je älter wir werden, desto schwieriger wird es für unser Gehirn, neue Dinge zu lernen und sich an sie zu erinnern. Die Gründe dafür sind oft unklar. Nun haben Wissenschafter des Zentrums für Regenerative Therapien der TU Dresden (CRTD) untersucht, ob eine Erhöhung der Anzahl von Hirnstammzellen dabei hilft, kognitive Funktionen wie Lernen und Gedächtnis wieder zu verbessern, die mit den Jahren abnehmen.

Studienleiter Federico Calegari und sein Team haben dazu eine neue Methode entwickelt: Im Gehirn alter Mäuse stimulierten die Wissenschafter den dort vorhandenen kleinen Pool neuronaler Stammzellen so, dass sich die Menge dieser Stammzellen und damit auch die Anzahl der aus ihnen erzeugten Gehirnzellen erhöhte. Die Forscher beobachteten, dass diese zusätzlichen Neuronen überleben und sogar neue Kontakte zu benachbarten Zellen knüpfen können.

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