Dodo Spahn lässt mehr als hundert Sterbehilfe-Anträge ablehnen


Laut eines Zeitungsberichts hat Gesundheitsminister Jens Spahn Anträge auf Sterbehilfe auch bei schwerstkranken Patienten ablehnen lassen.

Frankfurter Rundschau

Gesundheitsminister Jens Spahn. © picture alliance/Fabian Sommer

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat laut einem Zeitungsbericht des „Tagesspiegel“ in insgesamt mehr als hundert Fällen Anträge auf Sterbehilfe ablehnen lassen. 

In 102 Fällen versagte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schwerstkranken Patientinnen und Patienten auf Weisung Jens Spahns den Zugang zu tödlichen Medikamenten, wie der „Tagesspiegel“ in seiner Montagsausgabe berichtet. In 31 weiteren Fällen sei noch keine Entscheidung getroffen worden, zitierte die Zeitung Angaben des Amtes.

Gesundheitsminister Jens Spahn lehnt Sterbehilfe ab

Zwar hatte das Bundesverwaltungsgericht im März 2017 entschieden, dass schwerstkranken Menschen „in extremen Ausnahmesituationen“ der Zugang zu Medikamenten zur Selbsttötung nicht verwehrt werden dürfe. Das Bundesgesundheitsministerium wies aber im Juni 2018 das BfArM an, auch in Extremfällen den Erwerb solcher Medikamente nicht zu erlauben. 24 Patienten verstarben laut „Tagesspiegel“ während der Wartezeit.

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