Apostel empfehlen geschlechtsneutrale Formulierung für Taufurkunden

Bild von Cornelia Schneider-Frank auf Pixabay

Nicht nur Vater und Mutter bringen ihr Kind zur Taufe: Die französische Bischofskonferenz hat nun auf Veränderungen in der Gesellschaft reagiert und das Formular für Taufurkunden modernisiert.

katholisch.de

Die französische Bischofskonferenz empfiehlt ihren Diözesen eine geschlechtsneutrale Formulierung anstelle der Nennung von Vater und Mutter in Taufurkunden. In einem bereits im Dezember 2018 verfassten Brief des Vorsitzenden des Rates für kanonische Fragen der Bischofskonferenz, Bischof Joseph de Metz-Noblat, wird die Empfehlung ausgesprochen, künftig die Formulierung „Namen und Vornamen der Eltern oder anderer Träger der elterlichen Gewalt“ („Noms et prénoms des parents ou des autres titulaires de l’autorité parentale“) anstelle der expliziten Angabe von Vater und Mutter zu verwenden. Diese Formulierung scheine „für unsere Zeit am geeignetsten“, heißt es im Brief, der erst jetzt durch das Magazin „L’Homme Nouveau“ veröffentlicht wurde.

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